Notaufnahme der Kreisklinik Mindelheim
Telefon: 08261/797-0

24-Stunden Herzkatheter-Rufbereitschaft
Telefon: 08261/797-0

Notaufnahme der Kreisklinik Ottobeuren
Telefon: 08332/792-0

Rettungsleitstelle
Telefon: 112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Telefon: 01805-116117 (0,14 Euro/Min. aus den Festnetzen und max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen)

Berufsfachschule für Krankenpflege

Dr. Janine<br>Weishaupt-Nussbaumer

Die seit 1960 bestehende Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege bietet 60 Ausbildungsplätze für Schulabgänger ab dem 16. Lebensjahr.

Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre und beginnt jährlich am 01. Oktober.

Die theoretische Ausbildung (2100 Std.) erfolgt in Blockwochen. An der Schule unterrichten ausgebildete Lehrer für Pflegeberufe, examinierte Pflegekräfte, Dipl. Pflegepädagogen, Ärzte aus den beiden Kliniken sowie weitere freiberufliche Akademiker.

Die theoretische Unterrichtung beinhaltet die Fächer:

  • Grundlagen der Pflege (Allgemeine und spezielle Krankheitslehre, Anatomie, Physiologie, Hygiene, Sozialwissenschaften, Rehabilitation, .....)
  • Gesundheits- und Krankenpflege (Pflegewissenschaft und -forschung, Pflegequalität, Gesundheitsförderung)
  • Berufskunde (Krankenpflegegesetz, Berufsethik, ....)
  • Recht und Verwaltung (Pflegemanagement, Gesundheitswesen, Arzneimittelgesetz, ....)
  • Deutsch und Kommunikation
  • Sozialkunde
Das Lehrer-Team

Die praktische Ausbildung findet statt:

  • in den Kliniken in Mindelheim und Ottobeuren,
  • im Kreis-Seniorenwohnheim St. Martin in Türkheim,
  • in der Sozialstation Mindelheim,
  • im Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren,
  • im Klinikum Memmingen,
  • in der Klinik Bad Wörishofen DRV Schwaben (Rehabilitationseinrichtung)

In der klinischen Ausbildung lernen die Gesundheits- und KrankenpflegeschülerInnen verschiedene Einsatzbereiche kennen und sind fest im jeweiligen Pflegeteam integriert. Alle Pflegedienstmitarbeiter beteiligen sich an der praktischen Anleitung. Darüber hinaus gibt es geschulte PraxisanleiterInnen, die sich um eine systematische und fachgebietsspezifische Begleitung während der drei bis sechswöchigen Einsatzdauer kümmern. Die PraxisanleiterInnen geben den Lernenden in der konkreten Lernsituation ein Feedback über Fähigkeiten, Stärken und Schwächen und pflegen den Kontakt zur Schule. Die fachspezifische Anleitung soll die Schüler bei der praktischen Umsetzung des in der Schule erworbenen Wissens unterstützen.

Neben den gesetzlich vorgegebenen Ausbildungszielen misst die Schule der traditionellen Wertebildung große Bedeutung zu. Auf Tugenden wie Offenheit und Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein, Rücksichtnahme und Loyalität achten alle am Lehrbetrieb beteiligten Kräfte. Mit zeitgemäßen Lernformen wie Projekt- und Gruppenarbeiten, Seminartagen und Planspielen, möchte die Schule die Fähigkeit zur Eigenverantwortung, Selbständigkeit, Belastbarkeit, Teamgeist und Kreativität fördern.

Die zukünftigen Gesundheits- und KrankenpflegerInnen sollen Verständnis für die psychische Belastung durch eine Erkrankung und die Bedeutung von Lebenskrisen entwickeln, sensibel werden gegenüber Pflegebedürftigkeit, Hilflosigkeit und Abhängigkeit.