Notaufnahme der Kreisklinik Mindelheim
Telefon: 08261/797-0

24-Stunden Herzkatheter-Rufbereitschaft
Telefon: 08261/797-0

Notaufnahme der Kreisklinik Ottobeuren
Telefon: 08332/792-0

Rettungsleitstelle
Telefon: 112

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
Telefon: 01805-116117 (0,14 Euro/Min. aus den Festnetzen und max. 0,42 Euro/Min. aus den Mobilfunknetzen)

Über uns

Herzlich willkommen in der Abteilung für Innere Medizin der Klinik Mindelheim im Verbund der Kreiskliniken Unterallgäu.
Die Abteilung für Innere Medizin umfasst insgesamt 100 Betten und wird von Herrn Chefarzt PD Dr. med. P. Steinbigler geführt. Er vertritt die Diagnostik und Behandlung der großen Schwerpunkte der Inneren Medizin, der Herz-Kreislauf-, der Lungen- und Nierenerkarankungen sowie der Magen-Darm- und Tumorleiden. Besondere Erfahrung liegt in der Notfall- und Intensivmedizin sowie in der altersgerechten Sportmedizin vor. Weitere Teilaspekte der Inneren Medizin, wie zum Beispiel die Diabetologie und die Onkologie werden auch durch spezialisierte Oberärzte angeboten.

Damit ergibt sich für unsere Patienten die Möglichkeit fachinternistisch in einer Abteilung ihrem jeweiligen Krankheitsbild entsprechend kompetent versorgt zu werden. Unser Anspruch ist es, unsere Patienten ganzheitlich internistisch zu behandeln und die Gesundheit unserer Patienten wieder vollständig herzustellen oder wenn dies aufgrund fortgeschrittener Erkrankungen nicht möglich ist, soweit zu bessern, dass wieder eine gute Lebensqualität unserer Patienten erreicht werden kann. Dabei binden wir alle für die Erreichung dieses Zieles erforderlichen Fachdisziplinen und Berufsgruppen in die Behandlung bis hin zur weiteren ambulanten und häuslichen Versorgung mit ein. Eine besondere Bedeutung hat für uns die medizinische Versorgung des älteren Patienten, dessen Selbständigkeit im eigenen häuslichen Umfeld uns ein wichtiges Anliegen ist. Somit können wir eine medizinische Rundumversorgung von der Krankheitsvorsorge über die ambulante und stationäre Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen bis hin zur Rehabilitation nach einem stationären Aufenthalt in unserer Abteilung anbieten.

Unsere Philosophie

Die Innere Abteilung an der Kreisklinik Mindelheim sieht sich als primärer Ansprechpartner für Patienten aus allen Bereichen der Inneren Medizin im Einzugsgebiet des Krankenhauses. Dabei ist uns eine heimatnahe Versorgung sowohl akut Erkrankter wie auch chronisch Kranker ein besonderes Anliegen. Auf menschliche und soziale Aspekte legen wir besonderen Wert. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten (Hausärzten und Fachärzten) ist für uns sehr wichtig.

Netzwerke und Zusammenarbeit

Mit dem Klinikum Großhadern in München, insbesondere mit der Medizinischen Klinik I (Leitung Prof. Dr. S. Massberg) und der Herzchirurgischen Klinik (Leitung Prof. Dr. Hagl) bestehen enge Kooperationen. Ergänzt wird dieses Netzwerk durch eine Kooperation mit dem Zentralklinikum Augsburg, speziell mit der Neurologischen Klinik und der Neurochirurgischen Klinik. Besonders für neurologische Notfallsituationen (Schlaganfall oder Gehirnblutung) werden die Möglichkeiten der Telemedizin zum Zentralklinikum Augsburg im Rahmen des TESAURUS-Projektes genutzt. Eine qualifizierte, leistungsfähige chirurgische Abteilung mit Schwerpunkt Unfall- und Viszeralchirurgie sowie eine hochkompetente, moderne anästhesiologische Abteilung stehen uns in Mindelheim zur Verfügung. Im hause kooperieren wir eng im Rahmen der Gefäßmedizin mit der Abteilung für Gefäßchirurgie und zur Bildgebung mit der Radiologie.

Chefarzt PD Dr. med. Peter Steinbigler

Chefarzt

Privatdozent Dr. med. Peter Steinbigler

  • Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin, Sportmedizin und Notfallmedizin
  • Behandlung und Diagnostik von Herz-Kreislauferkrankungen, Gefäß-, Lungen- und Nierenerkrankungen, Diabetes und Rheuma
  • Herzkatheterdiagnostik und -therapie
  • Schonende Herz-Bildgebung unter anderem mit Mehrzeilen CT
  • Schlaganfall Akutversorgung
  • Spezielle internistische Intensivmedizin
  • Sportmedizin für Leistungssportler und den sportlichen Senior

Weiterbildungsbefugnis:

  • Stationäre Basisweiterbildung - im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin (WO 2004 i.d.F.v. 2010)
    36 Monate (voll)
  • Facharzt für Innere Medizin (WO 2004 i.d.F.v. 2010)
    24 Monate (voll)
    zusammen mit OA Christian Galda und OA Dr. Nils Krähmer
  • Facharzt für Innere Medizin - Kardiologie (WO 2004)
    30 Monate

 

Unsere Oberärzte der Inneren Medizin

Dr. med. Rosa Figl

Dr. med. Rosa Figl
Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin,
internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin

Christian Galda

Christian Galda
Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin,
Hämatologie und Onkologie

Dr. med. Nils Krähmer

Dr. med. Nils Krähmer
Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin,
Gastroenterologie,
Notfallmedizin

Dr. med. Ralph Magerl

Dr. med. Ralph Magerl
Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Notfallmedizin

Dr. med. Achim Pfosser

Dr. med. Achim Pfosser
Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Notfallmedizin

Dr. med. Claus-Eckbert Wellhausen

Dr. med. Claus-Eckbert Wellhausen
Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

 

 

 

 

 

Privatsprechstunde:

Sprechzeiten Chefarzt PD Dr. med. Peter Steinbigler:

Montag14:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch14:00 - 16:00 Uhr
Freitag14:00 - 16:00 Uhr

Nur nach terminlicher Vereinbarung!

Notfallpatienten:

Die Versorgung von Notfallpatienten erfolgt sofort, rund um die Uhr, an Werktagen, wie auch an Sonn- und Feiertagen über die Notaufnahme 08261 / 797 0.

Kontakt Sekretariat Innere Abteilung

Adelheid Kneipp
Klara Kirsch

Unser Sekretariat der Inneren Abteilung erreichen Sie unter:

Kreisklinik Mindelheim
Sekretariat Innere Abteilung
(Frau Kneipp, Frau Kirsch)
Bad Wörishoferstraße 44
87719 Mindelheim

Tel. 08261 / 797-7640
Fax: 08261 / 797- 7600
Email: p.steinbigler@
kkh.unterallgaeu.de

 


Das Sekretariat der Inneren Abteilung ist zu folgenden Zeiten besetzt:

Mo. - Fr.8:00 - 16:00 Uhr


Notfallpatienten

erreichen uns Tag und Nacht zur ambulanten und stationären Behandlung über die Notaufnahme unter:
Tel.: 08261 / 797 - 0
.


 

 

 

Leistungsspektrum

Diagnostik und Therapie der koronaren Herzkrankheit, akute sowie chronische Krankheitsbilder (akutes Koronarsyndrom, Herzinfarkt, stabile Angina pectoris)

  • Herzkatheterabteilung mit Ballonangioplastie (PTCA) und Stentversorgung
  • Angiolabor für DSA und Ballonangioplastie(PTA)/Stenting peripherer Gefäße
  • Mehrzeilen Computertomographie für schonende Herzbildgebung (Herz-CT)
  • Computergestützte Ergometrieeinheit (ambulant und stationär)
  • Anwendung sämtlicher Akuttherapien, einschließlich Thrombolyse und Behandlung mit GIIb/IIIa-Antagonisten
  • Akute Therapie der schweren Lungenembolie mit modernen Thrombolytika
  • Stressechokardiographie (dynamisch und pharmakologisch)
  • Kardio-MRT
  • Hochauflösende moderne Echokardiographie (M-Mode, B-Mode, Farbduplex, PW/CW-Doppler)
  • Ösophagusechokardiographie (TEE) mittels multiplaner Sonde
  • Spiroergometrie
  • Spiro-Stress-UKG
  • 12-Kanal-EKG
  • Langzeit-EKG
  • Event-Recorder
  • Intrakardiale elektrische Stimulationskatheter (Vorhofstimulation)
  • Elektrophysiologische Spezialuntersuchung und Katheterablation (in Kooperation)
  • Kipptischuntersuchung
  • Medikamentöse Differentialtherapie
  • Medikamentöse und elektrische Kardioversion
  • Anwendung spezieller Schrittmachersysteme mit Präventions-Algorithmen
  • Hybrid-Therapie Katheter-Ablation (in Kooperation)
  • Notfall-Herzschrittmachertherapie
  • Qualitätskontrollierte Herzschrittmacherimplantation aller Ein- und Zweikammersystem, in Zusammenarbeit mit unserer chirurgischen Abteilung
  • Schrittmacherambulanz mit Nachsorge für Aggregate der Firmen Biotronik, Medtronic, St. Jude, Guidant, Vitatron, Telectronics
  • ICD-Nachsorge nach Rücksprache
  • Diagnostik von Endorganschäden
  • Farbdoppler und Duplexsonographie der Nierenarterien
  • DSA der Nierenarterien
  • Endokrinologische Diagnostik
  • Angiologische Diagnostik
  • Doppler-Duplex-Sonographie aller peripheren und zerebralen Arterien, einschließlich intrakranieller Gefäße
  • CT-Angiographie der Aorta und der großen Gefäße DSA (digitale Subtraktionsangiographie arteriell)
  • Phlebographie
  • Diagnostische und therapeutische Ösophagogastroduodenoskopie (Spiegelung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm)
  • Polypektomie (Polypabtragung mit Schlinge)
  • Behandlung von Engstellen (Stenosen), Bougierung, Ballondilatation, und Einlage selbstexpandierender Metallprothesen
  • Argonplasma-Koagulation bei inoperablen Tumoren und diffusen Blutungen
  • Behandlung von akuten Blutungen mittels Unterspritzen und Klippen von Blutungsquellen
  • Behandlung von Ösophagus-/Magenfundus-Krampfadern (Varizien (Ligatur, Histoacryleinspritzung)
  • Mukosektomie (endoskopische Entfernung von Frühtumoren)
  • Säuremessung in der Speiseröhre
  • Funktionsuntersuchung der Speiseröhre bei Schluckstörung
  • Ballondilatation/Botulinuminjektion bei Achalasie (mangelnde Erschlaffung des unteren Speiseröhrenschliessmuskels)
  • Langzeitüberwachung des Barrett-Ösophagus (Vorstufe eines Speiseröhrenkrebs)
  • Enterale Ernährung (Anlage von PEG-/PEJ-Sonden)
  • Dünndarmdoppelkontrastuntersuchung in CT-Technik Funktionsuntersuchungen (Nahrungsmittelunverträglichkeiten)
  • Diagnostische und therapeutische Koloskopie
  • Polypektomie (Abtragung von Polypen jeglicher Größe und Ausdehnung)
  • Argon-Beamerlaserung bei inoperablen Tumoren und diffusen Blutungen
  • Argon-Beamerlaserung von Gefäßmißbildungen (bei Blutungen)
  • Unterbinden (Ligatur) von Hämorrhoiden
  • Virtuelle Coloskopie mittels Computertomografie
  • Akut- und Langzeitbehandlung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Infusionstherapie von monoclonalen Antikörpern (Infliximab, Remicade) bei entzündlichen Darmerkrankungen
  • In Kooperation mit der Chirurgischen Klinik laparoskopische Resektion von Darmabschnitten und Magentumoren unter endoskopischer Kontrolle als minival invasive Eingriffe
  • Diagnostische und therapeutische Spiegelung der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse (ERCP)
  • Endoskopische Entfernung von Gallengangsteinen
  • Drainagetherapie der Bauchspeicheldrüse bei chronischer Entzündung (Pankreatitis)
  • Drainagetherapie der Gallenwege bei Verengungen (Stenosen) jeglicher Art, inklusive Einlage selbstexpandierender Metallprothesen
  • PTCD (Drainagetherapie der Gallenwege von außen durch die Leber, wenn der Zugang zu den Gallenwegen durch den Magen nicht mehr möglich ist)
  • Langzeitbetreuung von Patienten mit PTCD-Drainagen
  • Intensivtherapie der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
  • Diagnostik und Therapie von akuten und chronischen Entzündungen der Leber und Gallengänge (Virushepatitis, biliäre Zirrhose, sklerosierende Cholangitis)
  • Langzeit-Nachsorge von Leber-transplantierten Patienten Ultraschallgesteuerte Punktion von umschriebenen oder diffusen Leberveränderungen
  • Abdomen- (Bauch) und Pleura (Lungen) Sonographie
  • Duplex Sonographie (farbcodierte Darstellung der Blutgefäße und Blutflüsse)
  • Duplex- und Doppler-Sonographie von Transplantatorganen des Bauchraumes (bei Leber- und Nieren transplantierten Patienten)
  • Kontrastmittelsonographie unklarer Raumforderungen und Tumore
  • Sonographisch gesteuerte Punktionen von unklarer Raumforderungen und Tumore Sonographisch gesteuerte Drainagenanlage in Verhalte

Im Bereich der Tumor- und Bluterkrankungen ist eine umfangreiche stationäre Abklärung möglich.
Gemeinsame Therapiefestlegung in der interdisziplinären Tumorkonferenz.

Neben den diagnostischen Verfahren bei der Untersuchung des Magen- und Darm-traktes mittels Gastroskopie und Coloskopie können die Sonographie zur Darstellung der inneren Organe sowie die Computertomographie eingesetzt werden. Weiterhin werden Gewebepunktionen für eine zell- und bzw. feingewebliche Untersuchung vorgenommen.

Folgende Untersuchungsverfahren stehen zur Verfügung:

  • Umfangreiche Labordiagnostik
  • Endoskopie, einschließlich BronchoskopiePunktion und Biopsie von Knochenmark (Beckenkamm)Sonographie mit sonographisch gesteuerter Feinnadelbiopsie
  • Punktatgewinnung zur Analyse von Pleuraergüssen und Aszites
  • Computertomographie
  • In Zusammenarbeit mit den hämatologisch-onkologischen Abteilungen der umgebenden Universitätskliniken und dem Zentralklinikum Augsburg besteht die Möglichkeit zur Durchführung von Chemotherapien
  • Neben der Nachsorge im Rahmen der Behandlungspläne sehen wir unsere Aufgabe bei fortgeschrittenen Krankheitsstadien in einer individuellen Betreuung mit angepassten palliativmedizinischen Maßnahmen. Hierzu kommen in Betracht: Schmerztherapie
  • Enterale und parenterale Ernährung, z. B. über ein venöses Portsystem
  • Bluttransfusionen, die auch ambulant auf unserer Tagesstation vorgenommen werden können
  • Beratung über weitere Pflege und entsprechende Hilfsmittel
  • 24 Stunden Herzkatheter
  • PTCA- und Angiographie/PTA-Bereitschaft
  • Schlaganfall-Einheit

Eine umfassende Therapie internistischer Akutfälle ist bereits bei der Aufnahme in unserer apparativ modern ausgestatteten Notaufnahme im Rahmen einer 24-stündigen Bereitschaft gewährleistet.

Somit ist eine umgehende Versorgung der Patienten nach einer Erstmaßnahme durch den Notarzt vor Ort sichergestellt. Auf unserer interdisziplinären Intensivstation stehen insgesamt 8 Betten zur Verfügung. Wir behandeln hier schwerwiegende internistische Notfälle und Erkrankungen, wobei jeder Behandlungsplatz an eine zentrale Monitoranlage angeschlossen ist und die Möglichkeit zu einer künstlichen Beatmung besteht. Hauptsächlich behandeln wir kardiale Notfälle (Herzinfarkt, akutes Koronarsyndrom, Herzrhythmusstörungen und Lungenödem), akute Blutungen des Magen-Darm-Traktes, schwere Lungenentzündungen und Lungenembolien, lebensbedrohliche Vergiftungen und neurologische Notfälle wie Schlaganfall (in Zusammenarbeit mit dem oben erwähnten neurologischen/neurochirurgischen Zentrum).

Folgende Behandlungsmaßnahmen stehen zur Verfügung:

  • Moderne Beatmungsgeräte zur invasiven Beatmung über einen Tubus oder nicht invasiv über eine Maske
  • Monitorüberwachung von EKG, Blutdruck, Sauerstoffsättigung des Blutes, der Körpertemperatur
  • Invasive Kreislaufüberwachung
  • Akut-Katheterintervention und Thrombolysetherapie bei Herzinfarkt, Lungenembolie und Schlaganfall
  • Therapie von Herzrhythmusstörungen mittels Kardioversion bzw. Defibrillation sowie Anlage eines externen oder internen Herzschrittmachers Bluttransfusionen
  • Akutdialyse
  • Endoskopische Notfallintervention bei Magen-Darm-Blutungen

Ultraschalluntersuchung

  • der Bauchorgane
  • der Schilddrüse der Pleura (Rippenfell)
  • der Gelenke und der Weichteile
  • Sonographisch gesteuerte Punktion von Ergüssen, Lymphknoten, Schilddrüse und Leber
  • Doppler- und Duplexsonografie aller peripheren und zerebralen Arterien, einschließlich intrakranieller Gefäße
  • Herzultraschall

Wann ist eine Herzkatheteruntersuchung erforderlich?

Herzkatheterlabor an der Kreisklinik Mindelheim

Die Herzkatheterdiagnostik ermöglicht eine detaillierte Darstellung der Herzkranzgefäße und deren Veränderungen. Zudem können Messungen zur Funktion von Herzkammern und Herzklappen durchgeführt werden. Bei kritischen Verengungen der Herzkranzgefäße durch Arteriosklerose, wenn Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder die Gefahr eines Herzinfarktes bestehen, kann über einen Herzkatheter das betroffene Blutgefäß behandelt und eine Gefäßstütze (Stent) eingesetzt werden. Sollte eine Herzklappe in ihrer Funktion eingeschränkt sein, so kann die Katheterdiagnostik wesentliche Informationen dazu beitragen, ob und in welchem Umfang eine Herzklappenoperation notwendig wird.
Sollten Sie sich schon einmal einer Herzkatheteruntersuchung mit Stentimplantation oder einer Bypass-Operation unterzogen haben, wird in manchen Fällen eine Kontrolluntersuchung notwendig, zum Beispiel wenn erneut Beschwerden auftreten.
In unserer Informationsbroschüre finden Sie Beschreibungen rund um den
Herzkatheter und lernen auch schon einen Teil des Teams kennen, das Sie
während Ihres Aufenthalts betreuen wird.

VOR DER HERZKATHETERUNTERSUCHUNG

Ihr Arzt wird mit Ihnen im Vorfeld wichtige Fragen für die Herzkathetervorbereitung klären und Einzelheiten mit Ihnen besprechen. Eventuell werden Ihnen neue Medikamente zur Blutverdünnung verordnet oder schon bestehende Medikationen abgeändert. Es erfolgt eine Blutabnahme, die klärt, ob bei Ihnen eine Nierenschwäche oder eine Schilddrüsenerkrankung vorliegt.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt über zurückliegende Operationen, bekannte Jod- oder Kontrastmittelallergien oder Infektionen (z. B. Hepatitis).

AUFKLÄRUNG UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG

Für die Durchführung einer Herzkatheteruntersuchung benötigen wir eine Einverständniserklärung, die Sie nach einem ausführlichen Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder dem Stationsarzt zur Unterschrift erhalten.

MEDIKAMENTE

Sie sollten am Untersuchungstag nüchtern bleiben. Ihre Medikamente dürfen Sie am Morgen mit einem Schluck Wasser einnehmen. Medikamente, die Sie weglassen oder zusätzlich einnehmen sollten, wird Ihr behandelnder Arzt mit Ihnen besprechen.

Kernspinuntersuchung des Herzens

Das Krankenhaus Mindelheim bietet zur nicht invasiven Bildgebung am Herzen Untersuchungen mit  Kernspintomografe an. Dies ergänzt die ebenfalls an der Klinik angebotene Darstellung des Herzens mit Mehrzeilen-computertomografie, Echokardiografie (inklusive Stressecho) sowie die invasive Diagnostik (Herzkatheteruntersuchung und -therapie mit Ballondilatation und Stent). Unser Ziel ist es, den am wenigsten invasiven Weg auszuwählen für die Diagnostik und Therapie Ihrer Herz- oder Gefäßerkrankung.

Viele Methoden – welche ist die Geeignete?

Moderne Technik ersetzt nicht den diagnostischen Blick und das ausführliche Arzt-Patienten-Gespräch über die Vorgeschichte der Erkrankung und die Beschwerden des Patienten. In erfahrener Hand ist es heute aber oftmals möglich, frühzeitig und nicht invasiv zur Diagnose zu kommen. Damit können therapeutische Schritte früher und gezielter unternommen werden. Jeder Patient, jede Erkrankung bedarf der individuellen Beurteilung: in der Regel sind die ersten diagnostischen Schritte die Durchführung des EKGs (und gegebenenfalls Belastungs-EKG und Langzeit-EKG) sowie Ultraschalluntersuchungen des Herzens und der Gefäße. Mit der Echokardiografie kann die Funktion des Herzens und insbesondere der Herzklappen sehr genau und ohne jede Belastung für den Patienten festgestellt werden; die Herzkranzgefäße sind damit nicht ausreichend darstellbar. Die Methode ist damit auch nicht für die Frühdiagnostik der koronaren Herzkrankheit geeignet.  Die Herz-CT-Untersuchung erlaubt es, verkalkte und nicht verkalkte Auflagerungen in den Herzkranzgefäßen (Plaques) und Engstellen festzustellen und schonend eine nichtinvasive Diagnose der Herzkrankzgefäßkrankheit zu erhalten, erfordert aber die Anwendung von Röntgenstrahlen.

Die Kernspintomografie ist dagegen nicht von Strahlenexposition belastet, sie ist für eine direkte Darstellung der Herzkrankzgefäße aber weniger geeignet als das Herz-CT. Das Herz-MRT liefert dagegen einzigartige Information über die Funktion, die Pumpleistung und den Durchblutungszustand des Herzens und kann große Gefäße (Hauptschlagader, Halsschlagader, Nieren-/Beinarterien) in hervorragender Qualität darstellen.

In der Notfalldiagnostik ist häufig die primäre Durchführung der Herzkatheteruntersuchung unerlässlich. Die genannten, nicht invasiven Methoden des Herz-CTs und Herz-MRTs ersetzen zum Teil diagnostische, invasive Herzkatheterleistungen  und erlauben eine bessere Planung elektiver Herzkatheterbehandlungen, wie zum Beispiel Ballondilatation (PTCA) und Stent-Implantation.

 

Herz-MRT – was ist das?

Herz-MRT nutzt die Kreiselbewegung von Wasserstoffmolekülen des Körpers zur Bildgebung. Hierzu muss der Körper in eine Röhre mit einem sehr starken Magnetfeld gebracht werden. Über Spulen werden winzige Messströme aufgezeichnet, die in komplizierten Rechenschritten zu Bildern verarbeitet werden. Ausgeklügelte Verfahren erlauben es, bestimmte Gewebe des Körpers besonders zu betonen. Genauer als mit Ultraschall lässt sich die Größe der Herzkammern, die Dicke der Herzwände und der Fluss der Lungen- und Hauptschlagader bestimmen. Mit bis zu 40 Aufnahmen während eines Herzzyklus lässt sich das Bewegungsmuster des Herzens  beurteilen (nach Gabe eines Kontrastmittels über die Armvene).  Vor allem für Nachfolgeuntersuchungen bei Herzschwäche, erhöhtem Blutdruck und der koronaren Herzkrankheit sind dies entscheidende Vorteile.

Besondere Bedeutung für das Herz haben „Stressuntersuchungen“: nach Gabe eines Medikamentes über die andere Armvene wird eine Belastung des Körpers provoziert, so dass die Auswirkung von Durchblutungsstörungen am Herzmuskel erfassbar ist. Zudem können hochgenau Narben im Herzmuskel (nach Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung) gemessen werden. Hierzu darf beim Patienten zum Zeitpunkt der Untersuchung kein Vorhofflimmern oder andere Herzrhythmusstörung vorhanden sein.

Ausführliche Informationen zur Durchführung finden Sie in den Aufklärungsbögen Kernspin des Herzens mit Kontrastmittel und Kardiale Stress-MRT (mit Kontrastmittel und Belastung durch Medikament)

(Aushändigung bei Terminvereinbarung).

 

Worauf muss ich als Patient bei einer Herz-MRT-Untersuchung achten:

  • aktuelle Laborwerte, vor allem Kreatinin (GFR), müssen vorhanden sein
  • medizinische Ausweise bitte vorlegen (Marcumar, Allergie, Schrittmacher etc.)
  • Röntgen-/MRT-/CT-Voraufnahmen bitte mitbringen
  • vorhandenes Metall im Körper (Herzschrittmacher, Defribillator, Herzklappe, Metallclips, Metallprothesen) Kunststoff und Silikon unbedingt angeben; evtl. ist eine MRT-Untersuchung nicht möglich

Bei geplantem Kardio-Stress-MRT zusätzlich:

  • Kein Kaffee, Tee oder andere aufputschende Getränke/Nahrungsmittel
  • Kein Nikotin, kein Zucker
  • Kein Betablocker, kein Nitrospray, keine Asthmamedikamente nach Rücksprache mit dem Arzt
  • Nüchtern in der Früh (falls Nachmittagsuntersuchung: kein opulentes Mittagessen)

 

Wo melde ich mich an:

Anmeldung über den Hausarzt/Facharzt ans Sekretariat Innere Medizin:

Telefon: 08261/797-7640

 

Nach der Untersuchung:

Falls Sie Kontrastmittel bekommen haben, sollten Sie viel trinken, um die Ausscheidung über die Nieren zu beschleunigen.

Im Normalfall treten nach einem Kardio-MRT keine Symptome auf. Sollten sich im Laufe des Tages nach der Untersuchung dennoch Beschwerden entwickeln, rufen Sie bitte die Telefonnummer 08261/797-6758 (Dienstarzt Innere Medizin am Krankenhaus Mindelheim) an.

Computertomographie des Herzens

Am Krankenhaus Mindelheim wird ein schneller Herz-Computertomograf der neuesten Generation (128-Zeilen-Multisclice-CT, Infinity der Firma Philips) betrieben.

Was ist eine schnelle CT-Untersuchung des Herzens?

Bei diesem Verfahren werden mit Hilfe von Röntgenstrahlen innerhalb weniger Sekunden ca.  200 Schichtaufnahmen durch das Herz mit einer räumlichen Auflösung von bis zu 0,7 mm angefertigt. Da das Herz fast ständig in Bewegung ist, verwenden wir sehr kurze Aufnahmezeiten, um keine störende Unschärfe im Bild zu haben. Durch gleichzeitige Aufnahme von 128 Zeilen muss der Patient nur wenige Sekunden den Atem anhalten, um das ganze Herz zu untersuchen. Hierbei wird die Strahlenexposition so gering wie möglich gehalten.

Wie läuft eine CT-Untersuchung des Herzens ab?

Die CT-Untersuchung ist eingebettet in eine kardiologische Untersuchung. Nur in der Zusammenschau aller Befunde kann eine Therapieentscheidung getroffen werden. Verkalkungen am Herzen werden ohne Kontrastmittel untersucht. Sollen Herzkranzgefäße sichtbar gemacht werden, so ist Kontrastmittel erforderlich. Bitte informieren Sie uns vor der Untersuchung, wenn bei Ihnen eine Unverträglichkeit gegenüber Kontrastmittel bekannt ist, Ihre Nieren nicht normal arbeiten oder eine Schilddrüsenerkrankung besteht (dann kann häufig Kontrastmittel nicht gegeben werden).

Eine Stunde vor der CT-Angiografie wird Ihnen in der Regel ein Betablocker in Tablettenform verabreicht, da die Herzfrequenz für optimale Bildqualität nicht höher als 75 Schläge/min. betragen sollte. Sie bekommen über eine Armvene jodhaltiges Kontrastmittel gespritzt. Während der Untersuchung müssen Sie ruhig und entspannt auf dem Rücken liegen. Bitte folgen Sie den Anweisungen, wenn Sie dann für wenige Sekunden den Atem anhalten müssen. Während der Kontrastmittelgabe kommt es zu einem kurzen Hitzegefühl. Dies ist normal und vergeht nach wenigen Sekunden. Die CT-Untersuchung ist innerhalb von etwa 10 Minuten abgeschlossen.

 

Was bedeutet Koronar-Darstellung mit CT?

Mit der Herz-CT-Untersuchung können verkalkte und nicht verkalkte Auflagerungen in den Herzkranzgefäßen (Plaques) und Engstellen festgestellt werden. Verkalkungen sind beweisend für Arteriosklerose an Herzgefäßen und können mit Engstellen (Stenosen) der Herzkranzgefäße einhergehen. Verkalkungen lassen sich mit dieser Methode jedoch bereits nachweisen, wenn noch keine Engstellen vorhanden sind. Sie weisen gegebenenfalls auf ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt in der Zukunft hin. Mit der Herz-CT-Koronarangiografie können aber auch nicht-verkalkte, „weiche“ Plaques sichtbar gemacht werden (mit Kontrastmittelgabe); diese sind eine mögliche Ursache für einen akuten Herzinfarkt.

 

Wann ist eine CT-Untersuchung des Herzens sinnvoll?

Bestimmung des Herzinfarktrisikos:

Der Patient hatte bisher kein Ereignis und es bestehen keine Symptome wie Brustschmerz oder Brustdruck, im (Belastungs-) EKG weist nichts auf eine Minderdurchblutung des Herzens hin. Es bestehen aber Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit (Herzerkrankungen in der Famliie, Zuckerkrankheit, Rauchen, erhöhte Blutfettwerte, Bluthochdruck, Übergewicht). Das Herz-CT ist derzeit die einzige Methode zum bildlichen Nachweis einer koronaren Herzkrankheit im Frühstadium ohne Eingriffsmaßnahme.

Abklärung Brustschmerzen:

Der Patient verspürt gelegentlich Schmerzen oder Druck in der Brust, im Belastungs-EKG/Stressecho finden sich keine typischen Zeichen einer Durchblutungsstörung. Durch die aussagekräftige Herz-CT-Untersuchung können Engstellen in den Koronarien ausgeschlossen oder nachgewiesen werden. Somit können in bestimmten Fällen diagnostische Herzkatheteruntersuchungen umgangen werden.

Verlaufskontrolle nach Bypass-Operation, Ballonbehandlung (PTCA) oder Stentimplantation:

Durch Herz-CT mit Kontrastmittel kann mit hoher Sicherheit festgestellt werden, ob ein venöser oder arterieller Bypass offen oder verschlossen ist. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch das Ergebnis einer PTCA und Stentimplantation überprüft werden.

 

Ist die Herz-CT-Untersuchung ein Ersatz für den Herzkatheter?

Für eine diagnostische Früherkennung beim Patienten ohne große Beschwerden kann das der Fall sein. Aber: Die Detailgenauigkeit der Herzkatheter-Untersuchung ist größer als die der CT. Und: Eine gleichzeitige Versorgung der Engstellen kann natürlich nur mittels Herzkatheter erfolgen. In vielen Fällen bleibt damit der Herzkatheter unersetzlich. Dies gilt insbesondere im Akutfall, wenn eindeutige, vom Herzen ausgehende Schmerzen vorhanden sind oder andere Untersuchungsbefunde eindeutig auf Engstellen der Herzkranzgefäße hinweisen. Durch ein Vorgespräch mit dem Kardiologen kann die für Sie richtige Untersuchung bestimmt werden.

Ausführliche Informationen zur Durchführung der Herz-CT finden Sie im Aufklärungsbogen über die kardiale Computertomografie (Aushändigung bei Terminvereinbarung):

  • Kalklast-Ermittlung ohne Kontrastmittel
  • Angiografie der Herzkranzgefäße mit Kontrastmittel

 

Worauf muss ich als Patient bei einer Herz-CT-Untersuchung achten:

  • medizinische Ausweise bitte vorlegen (Marcumar, Allergie, Schrittmacher etc.)
  • Röntgen-/MRT-/CT-Voraufnahmen bitte mitbringen
  • 72 Stunden vorher kein Medikamente wie Viagra, Cialis, Levitra nehmen
  • 24 Stunden vorher keine koffeinhaltigen Getränke und Lebensmittel nehmen (Kaffee, schwarzer Tee, Red Bull, Schokolade)
  • Essen und trinken Sie vor der Untersuchungen mindestens 2 Stunden vorher nicht
  • Rauchen Sie mindestens 1 Stunde vorher nicht
  • Falls Ihnen ein pulssenkendes Medikament verabreicht wurde, sollten Sie wegen möglicher Müdigkeit durch das Medikament nicht selbst Auto fahren

Bei Untersuchung mit Kontrastmittel zusätzlich:

  • aktuelle Laborwerte, vor allem Kreatinin (GFR) und TSH müssen vorhanden sein

 

Wo melde ich mich an?

Anmeldung über den Hausarzt/Facharzt ans Sekretariat Innere Medizin:

Telefon: 08261/797-7640

 

Nach der Untersuchung:

Falls Sie Kontrastmittel bekommen haben, sollten Sie viel trinken, um die Ausscheidung über die Nieren zu beschleunigen.

Im Normalfall treten nach einem Kardio-CT keine Symptome auf. Sollten sich im Laufe des Tages nach der Untersuchung dennoch Beschwerden entwickeln, rufen Sie bitte die Telefonnummer 08261/797-6758 (Dienstarzt Innere Medizin am Krankenhaus Mindelheim) an.

 

 

Tumorkonferenz an der Kreisklinik Mindelheim

Die Sicherstellung der onkologischen Versorgung vor Ort ist uns ein großes Anliegen, Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen sind wesentliche Schwerpunkte unserer Arbeit an den Kreiskliniken Unterallgäu. Dies erfordert eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit und das Herzstück dafür ist die regelmäßig stattfindende Tumorkonferenz. Jeder Tumorpatient wird in der Tumorkonferenz vorgestellt und von einem Expertennetzwerk aus Klinikärzten und Ärzten in Niederlassung (Hausarzt, Gastroenterologe, Viszeralchirurg, Onkologe, Strahlentherapeut, Pathologe etc.) besprochen, um die bestmögliche Behandlung der uns anvertrauten Patienten sicherzustellen.

Interdisziplinäre Tumorkonferenz der Kreiskliniken Unterallgäu

Termin:

Jeder zweite Donnerstag (Terminplan siehe unten)

Beginn:

16:30 Uhr

Ort:

Abwechselnd:

·         Kreisklinik Mindelheim, Konferenzraum, Verwaltung, 1. Obergeschoss, Altbau

·         Kreisklinik Ottobeuren, Schulungsraum, Untergeschoss, Zi. 061

Regelmäßige Teilnehmer der Tumorkonferenz:

·         Onkologie, internistisches Facharztzentrum, Ärztehaus Donaustraße 78, Memmingen

·         Onkologische Facharztpraxis Dres. Med. Küffner & Berghammer, Bad Wörishofen

·         Strahlentherapie Süd, Standort Kaufbeuren und Memmingen

·         Pathologisches Institut, Klinikum Memmingen

  • alle interessierte Ärztinnen und Ärzte aus Klinik und Praxis sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
  • Fortbildungspunkte der Bayerischen Landesärztekammer werden vergeben. Bitte denken Sie an Ihren Barcode-Aufkleber.
  • für Ihre Patienten erhalten Sie zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine individualisierte Einladung.
  • Sie, als Hausarzt, Einweiser, Diagnostiker oder Behandler erhalten anschließend ein strukturiertes Tumorkonferenzprotokoll zu Ihrem Patienten.
  • Hausärzte sind herzlich eingeladen, Patienten im Rahmen der Tumorkonferenz vorzustellen, um eine Therapieempfehlung oder Zweitmeinung zu erhalten.
  • auch wenn Ihre Patienten nicht an unserer Klinik behandelt werden – nutzen Sie die Gelegenheit, onkologische Fragestellungen oder interessante Kasuistiken in der Tumorkonferenz vorzustellen.
  • Bei Fragen zur Tumorkonferenz oder zur Anmeldung stehen wir Ihnen unter
    Tel. 08261-797-7625 (Sekretariat Chirurgie Mindelheim)
    Tel. 08332-792-5427 (Sekretariat Chirurgie Ottobeuren)
    jederzeit gerne zur Verfügung.


Die Anmeldung

Möchten Sie einen Patienten in der Tumorkonferenz vorstellen, bitten wir Sie wie folgt vorzugehen:

  • Dokument Tumorkonferenz-Anmeldung herunterladen.
  • Dokument ausfüllen und an folgende Nummer faxen:
    08261-797-7602 (Sekretariat Chirurgie Mindelheim)
    08332-792-5346 (Sekretariat Chirurgie Ottobeuren)
  • Am Vortag alle vorliegenden Bilder (Röntgen, CT und MRT) auf einer CD im Sekretariat Chirurgie der Kreisklinik Mindelheim abgeben

Fortbildungspunkte der Bayerischen Landesärztekammer werden vergeben, bitte denken Sie an Ihren Barcode-Aufkleber.

Terminplan - Termine 2018

 

1. Quartal 2018

2. Quartal 2018

3. Quartal 2018

4. Quartal 2018

Do, 11.01.18, MN

Do, 05.04.18, MN

Do, 05.07.18, MN

Do, 11.10.18, OTB

Do, 25.01.18, OTB

Do, 19.04.18, OTB

Do, 19.07.18, OTB

Do, 25.10.18, MN

Do, 08.02.18, MN

Do, 03.05.18, MN

Do, 02.08.18, MN

Do, 08.11.18, OTB

Do, 22.02.18, OTB

Do, 17.05.18, OTB

Do, 16.08.18, OTB

Do, 22.11.18, MN

Do, 08.03.18, MN

Do, 07.06.18, MN

Do, 30.08.18, MN

Do, 06.12.18, OTB

Do, 22.03.18, OTB

Do, 21.06.18, OTB

Do, 13.09.18, OTB

Do, 20.12.18, MN

 

 

Do, 27.09.18, MN

 

 

Downloads

Bei Fragen zur Tumorkonferenz oder zur Anmeldung stehen wir Ihnen unter

  • Tel. 08261-797-7625 (Sekretariat Chirurgie Mindelheim)
  • Tel. 08332-792-5427 (Sekretariat Chirurgie Ottobeuren)

gerne jederzeit zur Verfügung.

 

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Praktisches Jahr für Medizinstudenten

Liebe Studentinnen und Studenten im Praktischen Jahr,

sie befinden sich bereits auf der Zielgerade Ihres Medizinstudiums. Herzlichen Glückwunsch dazu! Jetzt erwartet Sie der spannendste Studienabschnitt: das Praktische Jahr. Denn im PJ setzen Sie Ihr erlerntes Wissen praktisch ein. Durch die Arbeit am Patienten werden Ihre klinischen Fähigkeiten, Ihr manuelles Geschick und Ihre sozialen Kompetenzen ausgebildet.

Warum das PJ in Mindelheim?
Wir sind als akademisches Lehrkrankenhaus der LMU stark mit den Universitätskliniken vernetzt und bieten, in unserem Haus der Grund- und Regelversorgung, Medizin auf höchstem Niveau an. Überschaubare Strukturen mit flachen Hierarchien erleichtern Ihnen das Eingewöhnen ohne Berührungsängste.
Wir bieten Ihnen eine praxisnahe Ausbildung, mit vollständiger Einbindung in die Patientenversorgung auf Station, Intensiv, im OP oder im Notfallzentrum - bei der Sie Ihre selbständige Verantwortung für eine begrenzte Patientenzahl, unter Begleitung durch Chefärzte, Oberärzte oder Assistenten, wahrnehmen können.
Wir betreuen Sie individuell!
Ihre Ausbildung wird ergänzt durch Vorträge, Tutorien und Kolloquien. Die ausgewählten Themen in der Inneren Medizin und in der Chirurgie liegen Ihnen in Form eines Ausbildungskataloges vor.

Arzt-Sein bedeutet für uns, über ein hervorragendes medizinisches Instrumentarium zu verfügen, welches wir in Verantwortung und Sorge um unsere Patienten zur Anwendung bringen. Eine gute Ärztin / ein guter Arzt zeichnet sich jedoch nicht nur durch hervorragende theoretische Kenntnisse aus, sondern darüber hinaus durch Engagement, Mut und Empathie für ihre / seine Patienten. Denn die menschliche Hinwendung an den kranken Menschen sowie ein Lächeln sind in der Therapie genauso wichtig, wie ein hervorragendes medizinisches Fachwissen.

Die Medizin ist spannend, fordernd und erfüllend. Wir freuen uns darauf, diese Faszination an Sie weiterzugeben.

PJ Information Innere Medizin zum Download
PJ Information Chirurgie zum Download


Ansprechpartner:

Innere Medizin:
PD Dr. med. Peter Steinbigler
Chefarzt Innere Medizin - Herz-Kreislauferkrankungen
Tel: 08261 - 797 7640
Email: p.steinbigler(at)kkh.unterallgaeu.de

Chirurgie:
Dr. med. Markus Tietze
Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie
Tel: 08261 - 797 7625
Email: m.tietze@kkh.unterallgaeu.de